Evolution, Ernährung & Stoffwechsel

 

Ursprung des Menschen

Zwei Millionen Jahre der Evolution haben vor 10.000 Jahren den Menschen hervorgebracht.

Mit dem Beginn des Getreideanbaus, der Vorratshaltung und der Viehzucht ist jedoch der Selektionsdruck weggefallen.

Gedankenimpuls

„Unseren Feinden haben wir viel zu verdanken. Sie verhindern, dass wir auf der faulen Haut liegen.“Mark Twain

Leider liegt es in der Natur der Dinge, dass wir meistens den Weg des geringsten Widerstandes einschlagen.

Unsere ursprüngliche Ernährung

Wir ernährten uns zigtausende von Jahren ohne dichte Kohlenhydrate wie:

  • Brot
  • Nudeln
  • Kräcker
  • Kuchen
  • Reis
  • Mais
  • gezuckerte, aufgepoppte Cerealien (bereits zum Frühstück)

Auswirkungen moderner Ernährung

Diese dichten Kohlenhydrate überschwemmen unser Blut mit Zucker.

Unsere Gene können damit nicht umgehen – diese Ernährungsweise bedeutet einen Schock für unseren Körper.

Zu viel Glukose im Blut führt zur Vergiftung. Deshalb schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, um den Zuckerspiegel zu neutralisieren.

Der Teufelskreis des Blutzuckers

Die Folge ist eine plötzliche Unterzuckerung→ medizinisch: Hypoglykämie

Symptome:

  • geistige Lethargie
  • körperliche Müdigkeit
  • Zittern
  • Heißhunger auf Süßes

👉 Ein klassischer Teufelskreis

Langzeitfolgen

Nach jahrelang gestörtem Insulinhaushalt kann es zu Diabetes Typ 2 kommen.

Die Bauchspeicheldrüse:

  • stellt ihre Arbeit ein
  • Insulin muss dauerhaft künstlich zugeführt werden

Einfluss auf den pH-Wert des Blutes

Der pH-Wert des Blutes liegt normalerweise bei:

👉 7,36 – 7,44

  • darunter: Azidose (sauer)
  • darüber: Alkalose (basisch)

Übersäuerung (Azidose)

Wenn wir zu viele dichte Kohlenhydrate essen oder zuckerhaltige Getränke konsumieren:

→ übersäuert unser Blut

Dies ist heute sehr häufig der Fall.

👉 Folge:Ein großer und rentabler Markt für entsprechende Präparate ist entstanden.

Alkalose (basisches Milieu)

Weniger bekannt ist die Alkalose.

Sie entsteht durch:

  • zu tiefe Atmung
  • zu häufige Atmung (Hyperventilation)

Atem als Schlüssel

Durch gezielte Atemübungen kann:

→ einer möglichen Übersäuerung entgegengewirkt werden