Wie wir unsere Gene umprogrammieren können

Grundlagen

Jede unserer 60 Billionen Zellen besitzt einen Kern mit den kompletten Bauplänen, die wir DNA nennen, welche wiederum in Abschnitte unterteilt ist, die wir Gene nennen.

Jede Zelle enthält Informationen der gesamten DNA, obwohl sie selber nur das tut, was ihre Bestimmung ist.

Beispiele:

  • Eine Zelle der Bauchspeicheldrüse stellt Insulin her
  • Eine Muskelzelle vergrößert sich bei Belastung
  • Eine Leberzelle produziert bestimmte Nährstoffe

Steuerung der Gene

Gene sind nicht selbst gesteuert, sondern werden nur dann aktiv, wenn ihr Umfeld es erfordert.

Das bedeutet:Wir können durch äußere Reize Gene ein- oder ausschalten.

Was können wir tun?

Wir sollten verstehen, was notwendig ist, um den Körper in einen optimalen Zustand zu bringen.

Es gibt nur ein Elend auf dieser Welt und das ist Unwissenheit.

Deshalb ist es am wichtigsten:

sich einen offenen und wissbegierigen Geist zu bewahren

Grundlagen für ein optimales Körpermilieu

  1. Atmen frischer Luft
  2. Trinken von sauberem Wasser

Empfehlung:

  • Leitwert unter 100 Micro Siemens

Messgerät:

  • Professioneller Digitaler Hand-Wasserqualität-Test
  1. Ernährung:
  • Pflanzen und Tierprodukte
  • möglichst naturbelassen
  1. Bewegung:
  • häufig
  • vielfältig
  • mit mäßigem Einsatz
  1. Ausreichend Schlaf
  2. Regelmäßige Sonnenbäder
  3. Spaß und Spiel mit Freunden

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate steuern den Insulinhaushalt.

  • Insulin ist für die Fettspeicherung zuständig
  • Kohlenhydrate dienen ausschließlich als Brennstoff

Verwendung im Körper:

  • sofortiger Verbrauch
  • oder Speicherung

Jedes kcal verspeiste Kohlenhydrat wird zu Glukose – dem bevorzugten Brennstoff des Gehirns und der roten Blutkörperchen.

Blutzucker – ein Vergleich

Im gesamten Blut eines erwachsenen Mannes (ca. 5–6 Liter) befindet sich:

etwa ein knapper Teelöffel Glukose

Das entspricht dem normalen Blutzuckerspiegel.

Speicherung von Energie

Überschüssige Glukose:

  1. wird durch Insulin aus dem Blut entfernt
  2. als Glykogen gespeichert (Leber & Muskeln)

Sind die Speicher voll:

 Umwandlung in Fettsäuren Speicherung in Fettzellen

Schlussfolgerung

Es gibt keinen zwingenden Grund für die Aufnahme von Kohlenhydraten, es sei denn, man betätigt sich sportlich sehr viel.


Anleitung – Bewegung für optimale Leistungsfähigkeit

Ausdauertraining

  • 2–5 Stunden pro Woche
  • gemächlich

Beispiele:

  • Spaziergang
  • Wanderung
  • Radfahren

Puls: 55–75 % der maximalen Herzfrequenz

Krafttraining

  • kurze, intensive Einheiten
  • 10–30 Minuten ausreichend
  • maximal 1 Stunde

bevorzugt Ganzkörperübungen

Beispiel:

  • HIIT (z. B. Fitnessblender auf YouTube)

Sprinttraining

  • voller Einsatz: 8–60 Sekunden
  • mehrere Intervalle
  • maximal 20 Minuten gesamt

Häufigkeit:

  • alle 7–10 Tage
  • nur bei guter Verfassung

Beweglichkeit

  • Stretching zum Ausklang
  • Hängen an der Stange
  • Hocken (Embryonalstellung)

Trainingsprinzip

Intermittierendes Training:

  • Variation von Art, Intensität, Häufigkeit und Dauer
  • Anpassung an die aktuelle Verfassung

Wichtig:Training muss Spaß machen!

Hinweis aus der Praxis

Aus dem Buch:„Gesundheitsgeheimnisse aus der Steinzeit“ – Mark Sisson

Der Autor vertritt die Ansicht:

  • regelmäßiges exzessives Training (z. B. Joggen)
  • kann langfristig den Organismus schädigen
  • fördert Entzündungen

Er spricht aus eigener Erfahrung als:

  • Marathonläufer
  • Ironman-Absolvent