
Homöopathie?
Humbug, Placebo oder eine feine Sprache des Körpers? Ein persönlicher Blick auf klassische Homöopathie, Potenzen, Frequenz und die Frage, warum Heilung vielleicht mehr mit Ein-Klang zu tun hat als mit Bekämpfung.
Die Wirkung der Homöopathie ist umstritten. Viele Menschen schwören darauf, jedoch das Lager der Skeptiker lässt sich davon nicht beirren und tut sie als Humbug und die angebliche Wirksamkeit als Placebo ab.
Nachdem ich die großen Werke von Hahnemann, Kent, Boericke und Jus Mohinder gelesen und an mir selber verschiedene große Mittel geprüft habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass Homöopathie sehr wohl wirkt.
Aber vielleicht liegt genau hier schon der Knackpunkt: Homöopathie ist kein grober Hammer. Sie ist eher ein feiner Schlüssel. Und der muss passen.
Zur Wirksamkeit der klassischen Homöopathie
Zur Wirksamkeit der Klassischen Homöopathie gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Die einen sehen darin reine Einbildung. Andere berichten von Erfahrungen, die für sie so eindeutig waren, dass sie nicht mehr zurück in die alte Sichtweise konnten.
Ich gehöre zu denen, die nicht nur darüber gelesen haben. Ich habe an mir selbst verschiedene große Mittel geprüft und mich mit den klassischen Werken beschäftigt.
Nachdem ich die großen Werke von Hahnemann, Kent, Boericke und Jus Mohinder gelesen und an mir selber verschiedene große Mittel geprüft habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass Homöopathie sehr wohl wirkt.
Kent selber wies seine Schüler auf einer Vorlesung darauf hin, mit hohen Potenzen äußerst vorsichtig zu sein, vor allem mit schwachen Patienten, um sie nicht mit der falschen Mittelauswahl noch mehr zu schwächen oder sogar zu töten.
Wirkt Homöopathie nur, wenn man daran glaubt?
Was ist dran an der These, dass Homöopathie nur wirkt, wenn man an sie glaubt, jedoch nicht wirkt, wenn man nicht an sie glaubt?
Es ist wie oft so, dass mit dieser These beide Lager Recht haben.
Homöopathie wirkt aus eigener Erfahrung bei Tieren und bei Babys. Diese wissen jedoch nichts von Homöopathie.
Sie wirkt auch bei Menschen, welche daran glauben. Jedoch kann sie nicht wirken bei Menschen, welche nicht daran glauben. Ganz einfach, weil ihr Wille stärker ist.
Der Mensch ist nicht nur Biochemie. Er ist Wille, Erwartung, Angst, Widerstand, Offenheit und inneres Bild zugleich. Genau dort beginnt die feine Zone, in der sich Heilung oder Blockade oft entscheidet.
Die Arzneimittelprüfung
Würden diese Skeptiker jedoch für die Zeit von 7 Tagen, zum Beispiel jeden Tag nur ein einziges Globuli Belladonna C30 einnehmen, worin laut Wissenschaftler kein einziges Atom der Tollkirsche mehr enthalten ist, so würden sie eine sogenannte Arzneimittelprüfung durchmachen, welche temporär all die für Belladonna typischen Beschwerden hervorrufen würde.
Jetzt sollte man wissen, was Homöopathie ist.
Homöopathie ist meines Wissens derzeit noch nicht messbar. Das derzeit einzige Messgerät ist ihre Wirkung auf Lebewesen.
Schwingung, Frequenz und Potenzierung
Sie ist Schwingung, Frequenz.
Jedes Mittel, sei es aus dem Mineral-, Pflanzen- oder Tierreich, besitzt seine eigene Frequenz. Hahnemann nannte sie Geist.
Geist und Materie bedingen sich. Wo wenig Materie ist, da ist viel Geist. Er wird sozusagen durch die Abwesenheit der Materie befreit. Genau das geschieht durch das Potenzieren.
Ab einer Potenz von C30 sagt man, ist kein einziges Atom der Ursprungssubstanz eines Mittels mehr vorhanden.
Diese Frequenz soll im Idealfall genau zu der individuellen Frequenz des Patienten passen und ihm so helfen, seine Selbstheilungskräfte wieder in Ein-Klang zu bringen.
Das Mittel heilt nicht
Das Mittel heilt nicht, es hilft lediglich, die Selbstheilungskräfte des Organismus wieder herzustellen.
Hahnemann meinte, es gibt keine Krankheiten, genauso wie es auch keine „Gesundheiten“ gibt.
Der Körper ist immer bestrebt gesund zu sein, ist jedoch nicht im Ein-Klang mit sich selber, so wird die Ursache für Krankheit gesetzt.
Die große Schwachstelle
Die große Schwachstelle der Homöopathie ist, das jeweils passende Mittel zu finden.
Wir Menschen neigen dazu, uns nicht so zu zeigen, wie wir wirklich sind.
Sind wir bereit, alle Masken abzulegen – auch und vor allem vor uns selber –, dann würden es die klassischen Homöopathen leichter haben, „unser“ Mittel zu finden.
Aber dann wäre es nicht mehr notwendig, denn wir würden im Ein-Klang mit uns sein und somit hätte Krankheit keinen fruchtbaren Boden und würde erst gar nicht gedeihen können.
Paleo-Hunter-Fazit
Homöopathie ist für mich kein simpler Glaube an Zuckerkügelchen.
Sie ist eher die Frage, ob der Mensch mehr ist als messbare Substanz. Ob Information, Resonanz, Wille und Selbstheilung eine Rolle spielen. Und ob Heilung manchmal dort beginnt, wo wir aufhören, uns selbst etwas vorzuspielen.
- Das richtige Mittel muss zur inneren Signatur des Menschen passen.
- Hohe Potenzen verlangen Achtsamkeit und Erfahrung.
- Das Mittel heilt nicht mechanisch, sondern soll Selbstheilung anstoßen.
- Der Mensch ist nicht nur Körper, sondern auch Wille, Gefühl, Resonanz und Ordnung.
- Vielleicht ist Ein-Klang die eigentliche Medizin.
